Unsere Reise nach Tanzania ist vorbei, wir hatten eine wunderbare Zeit mit Emmanuel und seinem Team. Hier eine Zusammenfassung unserer Erlebnisse:
Die drive safari ist vermutlich das Beste, was man wildlife-mäßig auf der Welt sehen kann! Das kannst du uneingeschränkt weiterempfehlen! Perfekt für Familien! Zwar schon teuer (wie halt so vieles, in Tansania) , aber in Summe ist es das (vergleichsweise mit Namibia oder Südafrika) wirklich Wert (u.a. auch,wenn man z.B. die Benzinpreise anschaut!).
Die Walking Safari war sehr schön, abschnittsweise sehr anstrengend, das können wirklich nur größere Kinder machen, die wirklich Bergsteigerfahrung haben (die nicht nur den Wienerwald erwandert haben). Wir sind letztendlich nur 3 Tage gegangen (in Summe 60km), von Wasso weg bis zum DigoDigo Hospital und sind zu der Überzeugung gekommen, dass das ohnehin der interessanteste Abschnitt ist. Den restlichen Weg zum Lake Natron haben wir wieder mit dem Jeep zurückgelegt (Emmanuel hat Dennis,den Fahrer, in Wasso auf täglichen Abruf gehalten, da er immer schon offen halten wollte, ab welchem Zeitpunkt wir wieder fahren. Das war sehr clever von ihm und gut so!)
Ich denke auch, dass die weitere Strecke -eben mit Kindern- auf keinen Fall mehr zu Fuß gemacht werden sollte. Es ist zu eintönig; große,heiße,staubige Weiten. Tagelang. Da könnte man Kinder vermutlich nur mehr schwer motivieren weiterzugehen (jetzt auch wissend, dass am “Ende” nicht ein Hotel mit kühlem Pool wartet, sondern wieder eine Maasai Boma am drückend heißen Lake Natron). Wir haben uns im Nachhinein sehr glücklich geschätzt, dass wir den Jeep vorzeitig angefordert haben. So ist trotz der Anstrengung die Walking Safari ein sehr positiver Teil auch für unsere Kinder geblieben! Und das ist ja Sinn der Sache.
Der Taxifahrer Cheupe, den uns Desiree empfohlen hat, ist eine verlässliche Person. Alle Fahrten waren stets pünktlich und zuverlässig. Die letzte allerdings, die um Mitternacht nach Kilimanjaro führte, war für mich unglaublicher Stress (ich saß vorne und habe das am besten miterlebt). Damit ich nicht alles nochmals schreiben muss, kopiere ich dir die Info , die ich an Emmanuel geschrieben habe, einfach hier her:
Everything worked out fine with Cheupe, there is only one important thing that I have to tell you: I would NOT go to Kilimanjaro with him again in the dark (no problem during day time!) , as his car is in such a bad condition, that one can hardly see anything in the night!!!! The lights of his car are so poor that you hardly manage to see the road (!), and oncomming cars have such strong lights, that through his very badly scratched windscreen you can only see STRIPES (from the other lights) and as a result you are so blinded that I was scared Cheupe might miss the road or hit people walking in the complete dark on the side of the road! He was obviously also very tired, as he was trinking coke all the time (which he never did during daytime) and on the back seats it was smelling so badly from fuel that the kids were feeling very sick once they got out of the car at Kilimanjaro!
Alles in allem war Emmanuel ein perfekter guide, auch sehr vorausschauend, und abrechnungsmäßig war alles ok! Keinerlei negative Erfahrungen mit ihm. Wir sind alle schwer begeistert! ( Verena und Felix hatten großen Spaß mit ihm, ich denke, er hat sich auch sehr wohlgefühlt und konnte mit ihnen herumalbern! Er hat Felix am Ende ein Maasai-Bushman’s -knife geschenkt (diese riesigen Dinger, die jeder stolze Maasai ständig mit sich herumträgt ;-) und Verena hat er mit 2 hübschen Decken und Sandalen wie eine Maasai-Frau eingekleidet!) Es wurde beschlossen, dass die beiden kids nun die “offiziellen Maasai-Vertreter in Österreich” sind ;-)) Es war echt lustig!
Die Ziege, die auf der Walking Safari geschlachtet und sofort gegrillt (bzw. die Innereien noch warm und roh gegessen wurden) hat bewirkt, dass Felix ab dem Zeitpunkt Vegetarier wurde. Tja, reisen verändert Menschen und deren Sichtweisen ;-))
Wir wollen uns auch noch bei Heini bedanken, sein Bericht auf der GEA-Homepage war ganz anfangs ausschlaggebend, dass wir diese Reise überhaupt gemacht haben! Ich wünschte, mein Suaheli wäre besser gewesen, aber wer weiß, vielleicht beim nächsten Mal..... ;-)
Ganz liebe Grüße,
Sonja + Familie

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