[23-10-2008]

Es ist nun genau zwei Jahre her, da erfuhr ich von der Krise der Spitäler, die mein Freund Dr. Herbert Watschinger, im Maasailand errichtete. Seit meiner Kindheit kannte ich Dr. Watschinger. Seit 1973 kenne ich sein Spital in Wasso. Damals fuhr ich mit meinem Freund Reinhold Kraus, er ist schon fast 30 Jahre tot, mit dem Moped von Schwanenstadt nach Tanzania. Seit damals habe ich eine Beziehung zu den Watschinger-Spitälern in Tanzania. Dr. Watschinger ist 1991 gestorben, und da Reinhold seit fast 30 Jahren tot ist, bin ich übrig geblieben, um dieser Freundschaft mit Afrika nachzugehen. Die Nachricht von den kollabierenden Spitälern tat mir weh. So machte ich mich im Dezember 06 auf nach Tanzania, um einmal zu sehen, ob ich da was machen könne.
In den Spitälern fehlte es an allem. An Geld, an Medikamenten, an Milch für die unterernährten Kinder und an Motivation. Ich rief meine Freunde, die halfen sofort. Mit der Hilfe der »brennstoff«-LeserInnen gelang es in den letzten eineinhalb Jahren eine Kontinuität in unsere Unterstützung hineinzubringen.
DANKE, DANKE.
Mit Hilfe meines Freundes Claude Rieser, er lebt seit einem halben Jahr in Wasso Hospital, gelingt es uns nach und nach bessere Strukturen zu entwickeln.
Ein Pilot, der Wasso Hospital seit Jahren regelmäßig anfliegt, meinte neulich: »Noch nie habe ich Wasso Hospital in so einem guten Zustand gesehen.« Das ist gut für die Maasai und die medizinische Versorgung in der Gegend. Das ist ein schönes Kompliment. Es gilt dem Claude und Euch, unseren lieben SpenderInnen.
NAKITENG SUPAI! So lautet ein Gruß unter jungen, gut befreundeten Maasai. Er heißt: »Du bist meine junge, schöne Kuh«; und Kühe sind das wunderbarste im Leben der Maasai.
Mit leuchtenden Kuhaugen möchte ich mich auch heute wieder verabschieden und Euch um eine Spende für »unsere« Spitäler im Maasailand bitten.
NAKITENG SUPAI
Euer Heini Staudinger
Spendenkonto
lautend auf
Heinrich Staudinger für Afrika
Konto-Nr. 1.370, Raika 32415
IBAN: AT183241500000001370
BIC: RLNWATWWOWS